Ursula-Margarete Bloss
UnterhaltungsMusik & Mehr
 
 
 

Musik-Therapie

Auch das bin ich: Musik-Therapeutin (außerhalb der Heilkunde) sowie Seminarleiterin für Autogenes Training.                 Diese Qualifikation habe ich 2012 im Rahmen einer einjährigen Weiterbildung am Institut für Entspannungstechniken in Braunschweig erworben. Seitdem bin ich als solche tätig.

Für mich als Musik-Therapeutin (a.d.Hk) steht die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit meinen Klienten im Vordergrund. Gemeinsam gehen wir ein Stück des Lebensweges - frei von Beeinflussungen und Wertungen.

Musik bringt zum Ausdruck, was sich nicht in Worte fassen lässt....und doch nicht still bleiben kann.  (Victor Maria Hugo)

Zur Musik-Therapie

In der Musik-Therapie (MT) wird die Musik gezielt zur Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung der seelischen, körperlichen und geistigen Gesundheit eingesetzt. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand selbst ein Instrument spielen kann, wichtig ist nur, dass man Musik mag. Mit Klängen, Rhythmen und Melodien wird der direkte Zugang zum Menschen und zu seinen Gefühlen und Emotionen geschaffen. Unausgesprochenes und Unaussprechliches, Verhaltensweisen und Kommunikationsmuster werden hörbar, erlebbar und fühlbar und so einer Bearbeitung zugänglich.

Musik-Therapie kann insbesondere

  • körperliche und seelische Entspannung fördern,   
  • die Motorik und die Sensomotorik verbessern,   
  • Aufmerksamkeit und Konzentrationsstörungen verbessern,   
  • das Gedächtnis trainieren,   
  • Ressourcen stärken und Fähigkeiten aktivieren,   
  • Angst und Unsicherheiten verringern,   
  • sozial-emotionales Verhalten stärken,   
  • die Selbst- und Fremdwahrnehmung fördern,   
  • das Selbstwertempfinden stärken und das Selbstbild positiv beeinflussen,   
  • Begeisterungsfähigkeit fördern und Erfolgserlebnisse erzielen,   
  • Kontaktfähigkeit fördern, ganz besonders die nonverbale Kommunikation,   
  • Beziehungserfahrungen bieten,   
  • einen wertungsfreien, leistungsfreien Erfahrungs- und Spielraum öffnen.

Musik-Therapie kann sowohl rezeptiv als auch aktiv durchgeführt werden. 

Rezeptive Musik-Therapie

Bei der rezeptiven MT setzt der Musik- Therapeut selbst Instrumente, Lieder oder auch Musik von einem Tonträger ein, um Zugang zu seinem Klienten zu finden.

Aktive Musik-Therapie

Bei der aktiven MT ist die Klientin bzw. der Klient selbst durch aktives "Spielen" bzw. "Improvisieren" auf Instrumenten oder durch den Einsatz körpereigener Instrumente (z. B. Stimme) beteiligt.

Über besondere Erfahrung verfüge ich im Umgang mit Demenzkrankten.

Über diese eindringlichen Momente erzähle ich in meinem Lied Vergessen (U.-M. Bloß).






Ab und zu habe ich auch tatkräftige Unterstützung - sehr zur Freude der Bewohner!